Pillen

Was ist eigentlich aus der Chelattherapie geworden?

Die orale Chelattherapie kann den Körper von potentiellen Metallgiften befreien und wirkt sich positiv auf den Organismus aus. Was ist der aktuelle Stand?

Die moderne Therapieform eröffnet ganz neue Perspektiven beispielsweise bei der Behandlung degenerativer Gefäßerkrankungen und kann als Alternative zu Bypass-Operationen dienen. Des Weiteren kann die orale Chelattherapie zur Behandlung etlicher Erkrankungen, die durch Metalle, bzw. die sogenannten “Freie Radikale” im Körper gefördert werden, eingesetzt werden.

Metalle aus dem Körper leiten

Durch die orale Chelattherapie werden Metalle aus dem Körper geleitet. Die effektive Metallausleitung ist eine wichtige Option, die Gesundheit positiv zu beeinflussen und zu fördern. Metalle aus Nahrung, Industrie oder Verkehr können die Ursache verschiedenster Erkrankungen sein. Durch etliche Studien konnte belegt werden, dass schon relativ geringe Belastungen, insbesondere durch Blei, Quecksilber oder Cadmium das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen, Bluthochdruck, Autoimmunerkrankungen oder neurologischer Erkrankungen erhöhen.

Weltweite Behandlungsmethode seit über 60 Jahren

Die orale Chelattherapie wird seit über 60 Jahren weltweit eingesetzt und stellt eine ausgesprochen sichere Methode zur Metallausleitung aus dem menschlichen Organismus dar. Innerhalb der modernen Medizin wird der Bedeutung von Metallen als krankmachenden Faktoren eine stetig zunehmende Bedeutung beigemessen. Die Chelattherapie wird in Form eines ambulanten Heilverfahrens angewandt, wobei synthetisch hergestellte Aminosäure in Kombination mit ganz bestimmten Mineralien und Vitaminen oral verabreicht werden. Dieser Prozess dauert mehrere Stunden und während die Lösung mit dem Chelatbildner durch die tausend Kilometer langen Blutgefäße dringt, werden die Metallionen gemeinsam mit den anderen Bestandteilen des Plaques gebunden und in die hetero-cyclische Struktur mit eingeschlossen, so dass sie schliesslich über die Nieren ausgeschieden werden können. Im Gegensatz zur Chelattherapie per Infusion wird die Therapie auch als orale Therapie angewandt.

Effektive Entgiftung

Die Chelattherapie entgiftet den Körper von toxischen Metallen, die durch das Trinkwasser, die Nahrung, bestimmte Kosmetika, Zahnmetalle wie u.a. Amalgam und Palladium sowie zahlreichen andere Umweltgifte aufgenommen werden und sich im Falle defekter oder fehlender Entgiftungsenzymen im Körper ansammeln. Dadurch dass die metallischen Katalysatoren gebunden und anschliessend ausgeschieden werden, wird der Angriff der freien Radikale auf die Zellen reduziert und Schädigungen der Zellmembrane und Zellmutationen minimiert. Arteriosklerose kann dadurch gestoppt, Plaques abgebaut und die Elastizität der Arterien verbessert werden, wobei die Kalziumüberladung dabei zurückgeführt und das Blut wieder besser fliessen kann.

Behandlung

Während der Behandlung liegen die Patienten über einige Stunden und trinken während der Chelattherapie viel Wasser, damit die Nierenfunktion angeregt wird, da die Abbauprodukte wie Metall, Kalzium, Ionen oder Cholesterin zusammen mit der Lösung über die Nieren ausgeschieden werden müssen. Zudem werden während der Behandlung kleine Obstmahlzeiten gereicht, um den Urin im alkalischen Bereich zu halten, da die Ausscheidung somit optimal bleibt und zugleich einer Unterzuckerung entgegengewirkt wird.

In Kombination mit ausgewogener Ernährung

Die orale Chelattherapie sollte immer in Kombination mit einem guten Ernährungsprogramm, sowie in Zusammenhang mit der nötigen Nahrungsergänzung, professionellem Bewegungstraining und effektivem Stressmanagement erfolgen. Ungesunde Lebensgewohnheiten wie beispielsweise der Genuss von Tabak oder Alkohol sollten in jedem Fall reduziert und idealer Weise ganz aufgegeben werden. Nach Abschluss der Erstbehandlung ist es sehr wirksam, die Behandlung monatlich fortzusetzen, um den Therapieerfolg zu halten und eine langfristige Besserung zu erzielen. Die orale Chelatthearpie eigent sich ab dem 18. Lebensjehr für alle Altersklassen, wobei vor der Behandlung immer Rücksprache mit einem geschulten Mediziner gehalten werden muss.

Prävention durch orale Chelattherapie

Die orale Chelattherapie kann zudem auch nach operativen Eingriffen präventiv durchgeführt werden, wie zum Beispiel nach einer Bypassoperation. Bei der Chelattherapie handelt es sich nicht um eine exotische Form der Therapie. Vielmehr wird sie mittlerweile auf der ganzen Welt durchgeführt. Die Therapie sollte stets von professionellen, medizinisch geschulten Fachärzten durchgeführt werden, die die Patienten umfassend informieren, vorab über Risiken und Nebenwirkungen informieren und abschätzen, ob sich die Thearpieform für den Patienten eignet. Interessierte sollten darauf achten, dass die Behandlung ausschliesslich von erfahrenen Medizinern durchgeführt wird.

Nahrungsergänzung

Nahrungsergänzungsmittel – die angebliche Lösung Ihre Ernährung perfekt zu ergänzen

Bei einer perfekten Ernährung sind Nahrungsergänzungsmittel überflüssig. Doch leider sind die meisten Menschen in der heutigen Zeit weit davon entfernt. Viel Stress im Alltag und keine Zeit für eine anständige Ernährung sind Grund dafür. Nahrungsergänzungsmittel geben dem Körper das, was er dringend braucht und über die heutzutage übliche Ernährung nicht bekommt.

Was sind Nahrungsergänzungsmittel?

Sie bestehen aus Nährstoffen oder sonstigen Stoffen in konzentrierter Form und haben eine physiologische oder ernährungsspezifische Wirkung. Dabei kann es sich um Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Aminosäuren, sowie um Ballaststoffe, Kräuterextrakte oder Pflanzen handeln. Diese werden in der Form von Kapseln, Pulver, Tabletten oder in anderen lebensmitteluntypischen Formen verabreicht. Um eine Überdosierung zu vermeiden, muss die Verpackung mit der täglich empfohlenen Verzehrmenge versehen sein.

Nahrungsergänzungsmittel dienen zur Nahrungsergänzung und sind keine Arzneimittel

Trotz ihrer Darreichungsform sind Nahrungsergänzungsmittel Lebensmittel und dazu gedacht, eine normal Ernährung optimal zu ergänzen. Aufgrund der Tatsache, dass es sich dabei um Lebensmittel handelt, dürfen sie keine Nebenwirkungen haben und müssen sicher sein.
Sie sind nicht dafür gedacht, irgendwelche Krankheiten zu verhüten oder zu heilen. Sie unterliegen der Registrierungspflicht beim Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL). Deren Überwachung auf dem Markt und der Herstellerbetriebe obliegt der Lebensmittelüberwachungsbehörde der jeweiligen Länder.

Rechtliche Grundlagen

Da eine zu hohe Zufuhr von Mineralstoffen und Vitaminen eine negative Wirkung auf die Gesundheit haben kann, ist es gerechtfertigt, dass sichere Höchstmengen festgelegt werden. Derzeit existiert weder auf europäischer noch auf nationaler Ebene eine verbindliche Höchstmenge, eine EU-weite Regelung für die Höchstmenge für Mineralstoffe und Vitamine wird vorbereitet.

Welche Nahrungsergänzungsmittel gibt es?

1. Vitamin D

Zusammen mit Calcium und Vitamin K hält Vitamin D nicht Knochen und Zähne stabil und stark, es schützt auch vor Sonnenallergie und vor dem Grippetod im Winter. Zudem kann ein Mangel an Vitamin D Ursache von Sodbrennen sein, da die glatte Muskulatur des Verdauungssystems Mangel an Calcium hat und nicht mehr ordnugsgemäss funktioniert. Inzwischen wird Vitamin D Mangel auch mit der Multiplen Sklerose in Verbindung gebracht.

2. Omega-3-Fettsäuren

Wer gerne viel Brot, Teig- und Backwaren, viel Süssigkeiten, aber auch reichlich Wurst, Schweinefleisch, Quark und Käse isst, nimmt zu viele Omega-6-Fettsäuren zu sich auf und erreicht nicht das gewünschte Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren. Dies kann zu chronischen Entzündungen und Erkrankungen führen.

3. Probiotika

Probiotika sind freundliche Bakterien in unserem Darm und halten schädliche Bakterien und Pilze im Zaum. Sind diese Bakterien ziemlich dezimiert, erwischt einen jeden Infekt, man entwickelt Nahrungmittelunverträglichkeiten oder Allergien. Es tauchen Hautprobleme und Pilzerkrankungen auf, Blähungen und hohe Cholesterinwerte treten in Erscheinung.

4. Astaxanthin

Astaxanthin ist ein Antioxidan, auf das man ungern verzichtet. Schon an einem normalen, stressfreien Tag verbraucht der Körper so viele Antioxidantien, welche kaum durch die Ernährung aufgenommen werden. Aber gerade bei Be- und Überlastung vor allem bei Krankheiten, bietet sich diese Nahrungsergänzungsmittel gut an. Astaxanthin erhöht die Stressresistenz, lindert Gelenkschmerzen, schützt das Herz und hemmt chronische Entzündungen.

5. Aronia

Die tiefblaue Aroinabeere hat den höchsten Anthocyangehalt. Sie lindert Entzündungen, verdünnt das Blut und hemmt die Krebszellenentwicklung. Begleitend zu einer Chemotherapie schützt sie Magen und Leber und lindert Nebenwirkungen.

6. Magnesium

Magnesium hält Enzyme in Schwung und trägt dafür Sorge, dass diese ihre Aufgaben und Funktionen erfüllen. Leiden Sie an Magnesiummangel, fühlen Sie sich den ganzen Tag müde und erschöpft, ertragen keine Stresssituationen und fahren gleich aus der Haut. Zudem zeigt sich dies an Wadenkrämpfen und Augenzucken und an Gewichtszunahme durch die plötzlichen Heisshungerattacken. Auch chronisch entzündliche Probleme können dadurch entstehen.

Je nachdem welche Mängel Ihr Körper aufweist kann ein Nahrungsergänzungsmittel eine postitve Wirkung haben und dem Körper helfen, dem entgegenzutreten.